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Das √Ėsterreichische Volksw√∂rterbuch ist eine Sammlung von √∂sterreichischen W√∂rtern. Als Volksw√∂rterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bev√∂lkerung dar, sondern bietet jedem die M√∂glichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind √ľber 1400 W√∂rter im W√∂rterbuch zu finden und √ľber 10.000 W√∂rter wurden schon eingetragen.

√Ėsterreichisches Deutsch bezeichnet die in √Ėsterreich gebr√§uchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in √Ėsterreich gebr√§uchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom √∂sterreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und f√ľr Schulen und √Ąmter des Landes verbindliche √Ėsterreichische W√∂rterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in √Ėsterreich seit 1951. Unser "√Ėsterreichisches Volksw√∂rterbuch" ist mit diesem "√Ėsterreichischen W√∂rterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im √∂sterreichischen Volksw√∂rterbuch gehen wir dar√ľber hinaus und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen W√∂rtern in √Ėsterreich. Teile des Wortschatzes der √∂sterreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern gel√§ufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in √Ėsterreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronl√§ndern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine gro√üe Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das √∂sterreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zur√ľck.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in √Ėsterreich abseits der hochsprachlichen Standardvariet√§t noch unterschiedliche zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.