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    Mạnderl, Mạndl

    das, -s, -n
    [ mand(a)l ]

    Stecker


    Wortart: Substantiv
    Gebrauch: Dialekt
    Siehe: 9381
    Kategorie: Technische Begriffe
    Erstellt von: JoDo
    Erstellt am: 24.03.2008
    Bekanntheit: 52%  
    Bewertungen: 7 5

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    Kommentare (4)


    Gegenteil von:
    Weibl Weiberl
    Ganz allgemein wird ´Mandal - Weibal´ für ´Stück - Gegenstück´ verwendet, also auch für Hafteln, Druckknöpfe und wie hier eben auch für Stecker - Buchse.
    JoDo 24.03.2008


    kleine Präzisierung:
    Stück und Gegenstück müssen so beschaffen sein, dass eindeutig das eine ( das "Manderl" ) in das andere ( das "Weiberl" ) "eindringt".
    Remigius 24.03.2008


    ei freilich!
    ee gloa.
    JoDo 25.03.2008


    Eine große Familie !
    Das Schukomanderl, CEE-Manderl, Cinchmanderl, Koaxmanderl, CEKON-Manderl, Klinkenmanderl, Scartmanderl, USB-Manderl uvm *g -sh-
    shadow 25.03.2008



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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