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    Fạck

    der, -n
    [ fåkh, fokh ]

    Schwein


    Wortart: Substantiv
    Kategorie: Arbeitswelt Natur Schimpfworte - derb und heftig
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 12.06.2008
    Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
    Bekanntheit: 40%  
    Bewertungen: 7 3

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    Kommentare (9)


    Vergleiche:
    Fok Fock
    JoDo 12.06.2008


    TYPISCH
    kärntnerisch!
    JoDo 12.06.2008


    @Koschutnig:
    HaHa, hast mich schmunzeln gemacht, schon lange nicht mehr gehört! Jetzt hast du's auch so eingetragen, dass man's bewerten kann, was ich getan habe. Nur die Aussprache "Fo(c)k" hab ich vermisst. Allerdings find ich's nich so besonders derb und heftig, als ich klein war, war dieses Wort in aller Munde und gehörte (fast) zum täglichen Sprachgebrauch. Jedenfalls seh ich das rückwirkend so, aus meiner damaligen Kleinkindperspektive.
    Weibi 13.06.2008


    Fåcken:
    für Tiere ein bäuerliches Alltagswort, für Leute ein Ausdruck höchster Entrüstung.
    Koschutnig 14.06.2008


    und ich dachte immer,
    'Fackale' käme von 'Ferkel'. Das kann aber dann nicht so sein. Somit gebe ich für die Qualität die Maximalnote, kann aber für die Bekanntheit leider nur einen Nuller geben. Schade.
    Brezi 14.06.2008


    der Fåck und das Ferkel
    Beide vom selben Stamm, und mit engl. `pork´, frz. `porc´, lat. `porcus´ auch von derselben Wurzel (p zu f = "1. oder germanische Lautverschiebung") - und da das Erde-Aufgraben typisch ist, gehört entfernt auch die "Furche" dazu. Althochdeutsch `farch´ wird zu `Fack´,
    `Farch´ für `Schwein´ gibt´s noch in etlichen oberdeutschen Mundarten. Mittelhochdeutsch entstand eine Nebenform mit a>ä/e-Umlaut durch die Verkleinerungsendung `ferchel´ ch frühneuhochdeutsch zu k, daher `Ferkel´`Fackalan´ und `Facklmågen´ u.ä. (mit hellem a wie in `Sackl´) kommen aber vom Fåck(en), nicht vom `Ferkel´
    Koschutnig 14.06.2008


    @Koschutnig: Du bist der Beste!!!
    Ich danke sehr für diese ausführliche, spannende Erklärung. Manchmal sehe ich den Wald vor läuter Bäumen nicht, oder eben den Schweinestall vor lauter 'porci'.
    Brezi 14.06.2008


    In Tirol
    wird allgemein "die" Fack verwendet.
    agibaer 25.07.2010


    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
    Cuser3530kf 19.05.2018



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    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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