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Schnasn

die,

Schneise, Reihe


Wortart: Substantiv
Erstellt von: eska
Erstellt am: 21.05.2010
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (1)


Immer ziemlich lang, die Schnasn!
in etwa "(Warte-)Schlange", "Kolonne".In der Volksmusik mehrmals wiederkehrende Motive oder ein Potpourri (neudeutsch: Medley).Über Gretl Komposch:Eine besondere Eigenart der Chorleiterin war das Zusammenziehen von fröhlichen Kärntnerliedern zu sogenannten "Schnasn". Diese neue Interpretationsart fand schnell begeisterte Reaktionen und ist heute noch bei den Chören des Landes sehr beliebt. Das Schnasn­singen ist inzwischen ein fixer Bestandteil der Kärntner Volkskultur. Hörproben der bekannten "Windischen Schnasn" auf
http://tinyurl.com/2bewjqx4 sowie auf

http://www.liedertafel.info/lieder/froehlich/froehlich.htm
und der "Walzalan-Schnasn" und der "Liadlan-Schnasn" auf http://tinyurl.com/2eyw5rnDen Sinn der "Schnasn" scheint Dr. Anton H. aus NÖ irgendwie nicht völlig begriffen zu haben, wenn er in seiner Dissertation schreibt: "Um die Schnasn zu straffen, empfiehlt es sich, von den ersten beiden Mahderliedern nur 2 Strophen zu singen,..."Mit der "Schneise" (zu schneiden), einem `geraden Durchhau im Wald´, hat diese (Kärntner) Schnasn allerdings nichts gemein.
Koschutnig 21.05.2010



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