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füßeln (jemanden)



jemandem ein Bein stellen


Wortart: Verb
Erstellt von: dingle
Erstellt am: 17.06.2011
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (2)


Grimm:
einen fuszlen, ihm ein bein stellen, ihn über einen vorgestellten fusz, ein vorgestelltes bein fallen machen. Aler 828b. in demselben sinne noch kärnt. einen füeszln. Lexer 106.
dingle 17.06.2011


Total unerotisch
im Gegensatz zur häufigsten Wort-Verwendung.Ein einziges Beispiel für die Verwendung in dieser Bedeutung hab ich gefunden- aus Wien. Ob die Mutter eine Kärntnerin ist ? "...Er ist im Park ausgerutscht und hat sich verletzt." - Reika sah die Frau an. [...] "Ich bin daran schuld, dass Daisuke hingeflogen ist. Ich habe ihn gefüßelt, weil ich so blöd bin!" (Mangas [Daisuke&Sazume] 15. Sept. 2011, 9:53) http://tinyurl.com/6kmkmef
Koschutnig 12.10.2011



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache häufig genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.