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    (sich in das Gewand) hineinhauen


    [ in s G wand einihau n ]

    (Kleidung) anziehen


    Erstellt von: Joachim_Dorner
    Erstellt am: 17.12.2011
    Bekanntheit: 46%  
    Bewertungen: 5 1

    Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

    Kommentare (4)


    Mailiawa, des in Hochsprache....
    do stöt's ma ois auf !
    Joachim_Dorner 17.12.2011


    Vorschlag:
    sich ins G(e)wand hauen - sich in Schale werfen
    hauen
    Da g´schupfte Ferdl: " ... putzt si d´Schuach und nåcha haud a si ins Gwand ..."
    Noch was: Man merkt schon einen Unterschied, ob sich wer redlich bemüht einen dialektneutrales Wort (Erklärung für die, die hier nur Dialektwörter suchen: Sonst gibt´s für EIN Wort -zig leicht variierende Einträge - is´ eh schon so, da sollte man vereinheitlichen und straffen, und das geschieht halt mit dem Versuch MÖGLICHST dialektneutraler standarddeutscher Einträge) zu plazieren, oder ob jemand nur provozieren will oder sich um gar nichts sch ... ert.
    JoDo 17.12.2011


    Gegenteil:
    aus dem Gewand beuteln jemanden
    JoDo 17.12.2011


    Koschutnig hats gefunden:
    Gwand sich ins ~ haun
    JoDo 17.12.2011



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    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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