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    Sachwalterschaft

    die, -, en

    gerichtlich übertragene Betreuung nicht mehr rechtsfähiger Personen


    Wortart: Substantiv
    Kategorie: Amts- und Juristensprache
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 11.01.2014
    Bekanntheit: 93%  
    Bewertungen: 3 4

    Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

    Kommentare (4)


    Mein urspr. Kommentar ist wie viele andere von fremder Hand gelöscht worden.
    Koschutnig 11.01.2014



    klaser 11.01.2014


    Sachwalterschaft und Besachwalterung -
    einander überlappende Begriffe, kommt mir vor. M.E. bezeichnet Sachwalterschaft eher das Institut, Besachwalterung dagegen den Vorgang der gerichtlichen Anordnung und die daraus hervorgehende sachwalterliche Aktivität. Jedenfalls habe ich den alten Eintrag Besachwalterung in diesem Sinne korrigiert.
    klaser 11.01.2014


    Diese Sachwalterschaft heißen bald nicht mehr so, denn
    In § 6 Abs. 2 werden die Wortfolge „Sachwalterschaft für behinderte Personen einschließlich der Vermögensrechte solcher Pflegebefohlener“ durch die Wortfolge „Erwachsenenvertretung einschließlich der Vermögensrechte von Personen mit Erwachsenenvertreter“ sowie die Wortfolge „sonstiger Pflegebefohlener“ durch die Wortfolge „sonstiger schutzberechtigter Personen“ ersetzt.
    source: Bundesgesetzblatt vom 17.4. 2017

    In Kraft tritt das am 1.Juli 18.
    Koschutnig 05.04.2018



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    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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