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pregeln



Schnaps brennen


Wortart: Verb
Tags: Osttirol
Kategorie: Essen und Trinken
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 04.07.2015
Bekanntheit: 0%  
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pregeln
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Kommentare (1)


Zwar kennt man auch bei Duden
bregeln, Bedeutung: brägeln. Synonyme: brutzeln, rösten
source: Duden online

sowie
brägeln: Gebrauch: süddeutsch. Bedeutung: (besonders von Fleisch und Fett) spritzend braten; brutzeln
source: Duden online
,
Formen, die als "pregln" oder "pregeln"auch in Osttirol noch gebräuchlich sind:
Das Wort „pregln“ wird in der Küche verwendet: wenn man z.B. den Speck für die Tirolerknödel mit wenig Hitze anbrät, so wird er „abgepreglt“.
source: Kuenz Naturbrauerei
, jedoch hat „pregeln" in Osttirol eine zusätzliche Sonderbedeutung erfahren, nämlich insbesondere das Herstellen des „Preglers“, jedoch auch das Schnapsbrennen ganz allgemein:
Pregeln“ ist heute noch ein gebräuchlicher Ausdruck und bezeichnet das Schnapsbrennen ganz allgemein.
source: Mersiha Kasupovic, „Der Pregler als Herr der Schnäpse“. Primus, Wirtschaftsmagazin für Kärnten, Juni 2015
Das Wort „Pregeln“ ist bei Bauern heute noch in Verwendung, zB Speck pregeln (in der Pfanne abbraten).
Pregeln“, „Prägeln“, „Brägeln“ als Wortstamm bedeutet – braten, sieden, schmoren; gebräuchlich auch der Ausdruck für Schnaps sieden.
source: Dölsach.at

Koschutnig 04.07.2015



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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.