0 stars - 3 reviews5


B-Matura



ehem. Prüfung für Beamte ohne Reifeprüfung zum Aufstieg in den gehobenen Dienst


Tags: umgangssprachlich
Kategorie: Arbeitswelt Veraltet, Historisch
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 30.01.2016
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 2

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Kommentare (1)



Bei der sogenannten „B-Matura“, der Beamtenaufstiegsprüfung, handelt es sich um keine Reifeprüfung mit Hochschulberechtigung. Sie dient ausschließlich als Zugangsvoraussetzung für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung.
source: Berufsinfo.at
Das war Info von 2008. Im selben Jahr erfuhr man jedoch:
Die Ablegung der Berufsreifeprüfung – die auch die allgemeine Hochschulreife darstellt – soll hinkünftig zudem an die Stelle der Beamten-Aufstiegsprüfung ( „B-Matura“) treten und diese ersetzen (Anlage 1, Ziffer 2.13 zum BDG).
source: BEAMTENDIENSTRECHT
Zwei recht verschiedene Dinge „wervechselt“ haben allerdings die jungen Leut der ÖH, die hier andere junge Leut beraten:
“Darüber hinaus ermöglicht das Ablegen der Berufsreifeprüfung die Einstufung in den gehobenen Dienst beim Bund (B-Matura), wobei die Regelungen der einzelnen Bundesländer hierzu unterschiedlich sind.“
source: studieren_ohne_matura__2014_web.pdf
Da ist ein Begriff noch im Ohr, dessen Bedeutung aber nicht mehr bekannt ist: Die Berufsreifeprüfung (BRP) baut auf der fachlichen Ausbildung der Lehre auf
Das Berufsreifeprüfungszeugnis berechtigt zum Besuch von Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs. Die Berufsreifeprüfung – auch Berufsmatura genannt - ist der „normalen Matura“ gleichgestellt
source: WIFI Wien.at
die „B-Matura“ war’s mitnichten.
Koschutnig 30.01.2016



Neuer Kommentar


Melde Dich an und erstelle einen neuen Kommentar.
Anmelden



Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache häufig genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.