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    Fachvorstand

    der, -(e)s, Umlaut + -e

    Amtsbezeichnung im berufsbildenden Schulwesen


    Wortart: Substantiv
    Kategorie: Arbeitswelt Amts- und Juristensprache
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 07.02.2016
    Bekanntheit: 80%  
    Bewertungen: 2 3

    Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

    Kommentare (1)


    Jeder höhere Amtstitel verdrängt einen niedrigeren. Ein Professor, der zum Vorstand einer HTL-Abteilung ernannt wird, ist nicht mehr "Professor", sondern führte früher den Amtstitel "Fachvorstand", ist nunmehr jedoch "Abteilungsvorstand"; ähnlich ist ein "Fachvorstand" als Leiter(in) praktischer Unterrichtsfächer an einer "Knödelakademie" mehr als ein(e) Fachoberlehrer(in).
    ImLauf des 3. Jahrgangs gibt es einen Info-Abend zu diesem Thema und Frau Fachvorstand Hammer berät gemeinsam mit Experten der Arbeiterkammer alle Schülerinnen und Schüler vor Abschluss eines Praktikumsvertrages.
    Mit diesem Praktikum und der Vorprüfung zur Reifeprüfung sind die Berufsberechtigungen in der Gastronomie und Hotellerie verbunden. Falls im Praktikum Probleme auftauchen, stehen Frau Fachvorstand Hammer und ihre Kolleginnen hilfreich zur Seite.
    source: HLW Rohrbach


    Faktische Fachvorstände, die sich nicht mit diesem Amtstitel schmücken müssen, sd. den Begriff als "Verwendungsbezeichnung" führen können , gibt's natürlich auch, z.B.
    Name: Mag. Anneliese Kolienz
    Amtstitel: Hofrätin
    Organisation: Bundesministerium f. Finanzen
    Dienststelle: Finanzamt Wien 8/16/17
    Einheit: Fachbereich
    Funktion : Fachvorstand (Fachbereich)
    Aufgaben: Koordination, Umsetzung und Evaluierung von Maßnahmen zur Sicherung und Förderung der fachlichen Qualität,
    Vermeidung von Malversationen,
    Gleichmäßigkeit der Erledigungen und somit der Gleichmäßigkeit der Besteuerung
    source: HELP.gv

    Koschutnig 07.02.2016



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    Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen.
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    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

    Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

    Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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