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    Vollstellung

    die,

    Form der Eignungsfeststellung beim österr. Bundesheer


    Wortart: Substantiv
    Tags: fachsprachlich
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 23.09.2016
    Bekanntheit: 0%  
    Bewertungen: 1 3

    Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

    Kommentare (2)


    Ursprünglich stand hier ein Ersatzeintrag (s. "Änderungen") für eins meiner etwa 150 lange Zeit grundlos "verbannten" Wörter. Da die Originaleinträge durch den Admin. nun wieder sichtbar sind, hab ich den hier frei gewordenen Platz für einen anderen Eintrag verwendet.


    Vollstellung:
    Dazu werden Wehrpflichtige in dem Kalenderjahr, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden (d.h. den 18. Geburtstag haben), oder Wehrpflichtige, bei denen der Zeitraum zwischen letzter Stellungsuntersuchung und geplanter Einberufung länger als fünf Jahre ist, herangezogen.
    • Kurzstellung:
    Anlässlich einer neuerlichen Stellung kann sich die Stellung auf das Absolvieren von Teilbereichen der Diagnosestraße und auf die Einzeluntersuchung beschränken.
    • Nachstellung:
    Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht trotz Aufforderung nicht nachkommen, sind einer Nachstellung zu unterziehen.
    source: Bundesheer

    Da wird ihnen zunächst wohl so lang nachgestellt, bis man sie für die Nachstellung derwischt.
    Koschutnig 23.09.2016


    http://tinyurl.com/ybsleqvs " target=_blank>
    Im Jahr 2007 wurden 46.386 Wehrpflichtige einer Vollstellung, davon 762 einer vorzeitigen Stellung, und weitere 9.568 Wehrpflichtige einer Kurzstellung unterzogen. Im Jahr 2008 wurden 46.045 Wehrpflichtige einer Vollstellung, davon 803 einer vorzeitigen Stellung, und weitere 9.403 Wehrpflichtige einer Kurzstellung unterzogen. Im Jahr 2009 wurden 46.570 Wehrpflichtige einer Vollstellung, davon 645 einer vorzeitigen Stellung, und weitere 8.942 Wehrpflichtige einer Kurzstellung unterzogen.
    source: Parlament.gv.at

    Koschutnig 23.09.2016



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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