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A͟usgabentangẹnte

die, -, -n

Ausgabenkomponente


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Kategorie: Amts- und Juristensprache
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 18.12.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
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Die Höhe der auf ein Mitglied entfallenden Ausgabentangente ist je nach den einzelnen Kronländern verschieden; hier treten die Localverhältnisse bestimmend ein, welche die Kosten der ärztlichen Behandlung beeinflussen
source: Österr. Statistische Monatsschrift, Band 12 (1886)
Die Sozialhilfe der Länder hat gleichfalls eine erhebliche Ausgabentangente für „angemessene Unterkünfte“ von rund € 40 Mio.
source: Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen
1964 musste noch ein Anteil von 19,6 Prozent der Beitragseinnahmen der Krankenversicherung für Krankenhauskosten ausgegeben werden. Zehn Jahre später, also 1974, sind es bereits 23,2 Prozent, und 1975 kann man diese Ausgabentangente auf rund ein Viertel der ganzen Beitragseinnahmen schätzen.
source: Nationalrat - Stenographisches Protokoll v. 11.12. 1975
So sei im Personalbereich vorgegeben, dass bei der. Ausgabentangente die Steigerung nicht mehr als 1,9 Prozent sein dürfe, in Niederösterreich liege diese bei 1,5 Prozent. Mit der Besoldungsreform habe Niederösterreich ein modernes und leistungsgerechtes Dienstrecht eingeführt.
source: Niederösterr. Landeskorrespondenz, 17.6.75
Beim außerordentlichen Haushalt liegen die Anmeldungen der Ressorts noch bei 50 Millionen Euro für kommunale Investitionen – 20 Millionen mehr als nach der mittelfristigen Ausgaben-Tangente zulässig. Damit würde das Ziel, keine Netto-Neuverschuldung einzugehen, klar verfehlt
source: Stadt Salzburg

Koschutnig 18.12.2017



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Option selbst mit zu machen. Momentan sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir weiter und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch viele zahlreiche regionale Dialektformen, hier besonders bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen unmittelbaren Niederschlag in der Schriftsprache.