0 stars - 1 reviews0


    Paunzerl

    das, -s, -(n)

    Brötchen


    Wortart: Substantiv
    Gebrauch: Umgangssprache
    Kategorie: Essen und Trinken
    Erstellt von: Koschutnig
    Erstellt am: 16.02.2018
    Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
    Bekanntheit: 0%  
    Bewertungen: 0 1

    Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

    Kommentare (1)


    s.a.Baunzerl. Da jedoch das "Paunzerl" wohl mit ital. 'pancino' bzw. lat. 'panicillus' zusammenhängt, kann man wohl behaupten, dass die Schreibung mit P-, die früher üblich war und auch immer noch der edlen südbairischen Aussprache entspricht, die eigentlich korrekte ist.
    Auch die Wetterwolke der „Paunzerlfrage", welche in dieser Woche den Horizont zu verdüstern drohte, ist glücklich vorübergezogen und so ist uns, um im Tone der Zeitungsnotizen zu sprechen, wieder „ein Stück Altwien", die Mundsemmel, erhalten worden.
    Nur insoweit soll auch hier den berechtigten Anforderungen der Zeit Rechnung getragen werden, als nach dem Beschluss der Bäckergenossenschaft für die Zukunft statt der vielgliederigen Form der Semmel die zweitheilige des „Paunzerl" als die rationellere gewählt wurde.
    source: Daniel Spitzer, Meisterfeuilletons (1870/1991)
    1855):https://tinyurl.com/y96qodav]Das Paunzerl
    Ein dickes, rundes, bauchiges Gebäck in Wien und Presburg.
    source: Karl Julius Schröer. Beitrag zur deutschen Mythologie und Sittenkunde aus dem Volksleben der Deutschen in Ungern(Presburg [sic!
    sie hungerte auch am Nachmittage, als man ihr den schönsten Milchkaffee und sogar ein verlockendes Stück mürbes Gebäck vorstellte, so dass ihr der nahe Wohlgeruch um das Naschen strich und das schöne „mürbe Paunzerl" zum Greifen nahe kam
    source: Otto Stoessl, Das Haus Erath (1920)
    source: Delinski.at, Schloss Kapfenstein

    Koschutnig 16.02.2018



    Neuer Kommentar


    Melde Dich an und erstelle einen neuen Kommentar.
    Anmelden



    Facebook   Google+   Xing   Twitter

          
    Impressum | Nutzung | Datenschutz

    Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen.
    Derzeit sind über 1300 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

    Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

    Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

    Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

    Wir benutzen Cookies um unsere Seite verbessern zu können. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Hier unsere Datenschutzbestimmungen. OK