5 stars - 5 reviews5


Eachta



Dienstag; veraltet


Wortart: Substantiv
Besser: 5882
Erstellt von: doc
Erstellt am: 08.06.2006
Bekanntheit: 87%  
Bewertungen: 5 0

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Ähnliche Wörter

echt
+2 

Kommentare (3)


Alt aber gut, oder zumindest ein kl. wenig besser:
1424. 3. October. (Erchtag nach Michaelis.) Hanns und Wolfgang, Gebrüder,
die Tannberger zu Aurolczmünster etc. verkaufen zu Erbrecht „vnser Guett
zu Vorchtenaic" .
1457. 15. Februar. (Erchtag St. Valentin.)1469. 11. Juli. (Erchtag vor St. Margareth.)1491. 26. April. (Erchtag st. Georg)u.a.Victor Frh. von Handel -Mazetti: "Regesten von Urkunden und Acten aus dem Schlossarchive Aurolzmünster". Linz 1900
http://tinyurl.com/buof5t3
Koschutnig 26.10.2012


Die Eintragsvarianten Eachta; Eretag; Erti, Eörti; Erschtig; Ertag, Ergetag; Eritag; Irtag; Irdo, Irdi; Irchti, aber auch Ädi, Lerta und Mertig ;
haben alle denselben Ursprung im Namen des Bischofs Aríus, der zu dieser Ehre im Zuge der Missionsbemühungen gelangt war, die lateinischen Namen der Wochentage, die ja alle nach heidnischen Göttern benannt waren, aber auch deren Lehnübersetzungen durch german. Gottheiten auszumerzen. Dienstag = Dies Martis, Tag des Kriegsgottes Mars, griech. Ares. "Ares" führte bei der Mission der Goten zum naheliegenden Bischof Aríus, nach dem der Arianismus benannt ist, zu welchem die Goten bekehrt wurden. Bajuwaren übernahmen diesen Wochentagsnamen. (Alemannen jedoch ersetzten den Mars durch den germanischen Kriegsgott Ziu ohne Verchristlichung, daher "Zischtig", wie auch der engl. "Tuesday" als Lehnübersetzung seinen Namen vom selben german. Kriegsgott hat, der vor der 2. - der sog. "hochdeutschen" - Lautverschiebung t>z noch Tiu, Tiw nordgerman. Tyr hieß.)

Übrigens: Auch der Standardname "Dienstag" geht wohl auf eine römisch-germanische Kriegsgott-Variante der Söldner zurück, den Mars Thinxus, Mars des Things, der Volksversammlung und des (Kriegs-)Gerichts.
Koschutnig 26.10.2012


Dieser Eintrag erhielt bisher.. 6 Pluspunkte. Und meines Erachtens Dialekt oder eine regionale Ausprache.
2006 scheinen Beiträge dieser Art beliebt und gewünscht zu sein.

Wieso wird immer von Hochsprache, Standard DE, Ö , CH geschieben und was weiß ich gefordert ??
Claudia de Medici 16.05.2016



Neuer Kommentar


Melde Dich an und erstelle einen neuen Kommentar.
Anmelden



Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen.
Derzeit sind über 1300 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.