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    bamstig



    geschwollen, aufgedunsen


    Wortart: Adjektiv
    Erstellt von: pedrito
    Erstellt am: 23.06.2006
    Bekanntheit: 76%  
    Bewertungen: 60 5

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    bamstig
    +7 
    bamstig
    -1 

    Kommentare (9)


    mir auch als frech (bei antworten) bekannt
    wuppl 14.01.2007


    @wuppl:
    bamstig und pampig durcheinender gebracht?
    klaser 14.01.2007


    @klaser
    meine omi - gott hab sie seelig - hat mir in so einem fall bamstige antworten unsterstellt kann natürlich noch immer sein, dass das falsch, wenn auch nicht unrichtig *g*, war
    wuppl 15.01.2007


    Übersetzung unvollständig:
    Dieses Eigenschaftswort bedeutet eindeutig auch noch "gefühllos, narkotisiert". Meine Zahnärztin zum Beispiel fragt mich einige Minuten nach dem Jaukerl: "Schon bamstig genug?"
    Remigius 16.04.2008


    Bedeutung "gefühllos nach Lokalanästhesie" fehlt hier wirklich.
    Ich persönlich kenne es vor allem in dieser Bedeutung: man bekommt eine Spritze und kurz darauf fühlt sich die betreffende Region wie geschwollen an. Man ist nicht nur schmerzunempfindlich, sondern auch ohne Tast- und Temperaturempfindung. Kleines Experiment: versucht einmal zu pfeifen, wenn ihr das Jaukerl irgendwo vorne am Mund bekommen habt. Ihr werdet euch wundern.

    Aus besagtem Grund sollte man tunlichst auch nichts essen, bevor die Wirkung der Injektion nachlässt. Andernfalls beißt man sich unvermeidlich in die Wangen oder Lippen.
    Brezi 03.08.2008


    ´bamstig´
    bedeutet bei uns auch: eingeschlafen, taub, Ameisenlaufen und so...
    JoDo 30.01.2009


    Bitee
    die Übersetzung lt.Kommentare erweitern! Danach ist es ein perfekter Eintrag.
    klaser 30.01.2009


    gefühllos
    nicht: geschwollen, aufgedunsen (weil man es nicht von außen sehen kann, es nur innerlich fühlen kann) ;
    und schon gar nicht: pampig!
    berberitze 23.11.2016


    es kann gefühllos sein (nach einer Spritze beim Zahnarzt) aber auch geschwollen und es ist auch bekannt wenn jemand frech ist
    frieda 23.11.2016



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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