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Wachauerlaberl



Brotsorte


Wortart: Substantiv
Kategorie: Essen und Trinken
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 20.07.2006
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 8 0

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Kommentare (6)


Ist Brotsorte nicht falsch?
Ein Wachauer(laberl) ist fast das gleiche wie ein Schusterlaberl, also ein mit Kümmel gewürztes Brötchen.
System1 25.02.2010


Wer ein "Wachauer"
bestellt, wird gemeinhin ein mehlbestaubtes Kleingebäck mit Kümmel, Fenchel gewürzt erwarten und dieses auch erhalten.
Es gibt aber mittlerweile Brote mit dieser
Herkunftsbezeichnung.
anachoret 25.02.2010


Anmerkungen:
a)Eine Brotsorte wir nicht -laberl heißen, daher ist die Übersetzung verbesserungsbedürftig.b) Ein Ein Wachauerlaberl kann wie alle anderen Laberln auch keinesfalls ein Brötchen (belegte Brotschnitte) sein, sondern ein Weckerl oder eben ein Kleingebäck. Als ÜBERSETZUNG allerdings ist "ein mehlbestaubtes Brötchen, mit Kümmel und Fenchel gewürzt" oder so geradezu ideal.
klaser 25.02.2010


Zu den Anmerkungen:
Die Gleichsetzung von Laberl und Brötchen ist zulässig, da das deutsche Brötchen unserer Semmel entspricht. Was bei uns ein (belegtes) Brötchen ist, ist in Deutschland ein Schnittchen. Das ebenfalls zitierte Weckerl dürfte in Deutschland auch unbekannt sein, ich halte es für einen hauptsächlich in Österreich gebrauchten Ausdruck.
System1 26.02.2010


Wachauerlaberl - LKDL
www.lkdl.at/einkaufen/product/view/31/685
Wachauerlaberl. Zutaten: Roggen, Vollkornweizen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Meersalz, Hefe, Natursauerteig. Hersteller: Bio-Bäckerei Pacher.
Anton.Koschi 04.08.2014


DÜRNSTEIN. "Für mich gab´s einmal ein Schlüsselerlebnis", erzählt Manfred Schmidl, "es war beim Heurigen Polz in Rührsdorf, wo ein kleines Mädchen um ein Wachauerlaberl bat."
source: meinbezirk.at

Cubitus 27.04.2016



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.