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a Laberl werd’n



sich sehr freuen, freudig erregt sein


Wortart: Wendung
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 11.08.2006
Bekanntheit: 47%  
Bewertungen: 4 1

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


wird bei uns verwendet wenn man umsonst auf etwas wartet; etwas nicht richtig funktionieren will
ezm 11.05.2007



ezm 11.05.2007


@ezm: kenne ich so auch
... meist heißt es bei uns dann: i wir no a Laberl ...
Brezi 11.05.2007


Aber Ich kenne vor allem als Ausdruck völliger Überraschung ,
ungefähr in der gleichen Bedeutung wie "Ich glaub's nicht!". Zum Beispiel:

"Der DJ Ötzi tritt bei der Bundespräsidentenwahl an" - "I wir a Laberl"
Oder: "Jetzt stellt der Dillo unsern besten Stürmer in der Verteidigung auf. I wir a Laberl!"
Oder: "Wer kummt'n do? Na des gibt's jo net! Die Kathi-Tant und da Onkl Ferdl, i wir a Laberl"
Oder: "DES do is die Oma auf dem Foto??? I wir a Laberl! Do schaut 's jo drauf aus wia a Moddl"
Brezi 05.08.2008



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen.
Derzeit sind über 1300 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten die Möglichkeit eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.