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    Pitsche

    die, -n

    große Tasse; Kanne


    Wortart: Substantiv
    Kategorie: Essen und Trinken
    Erstellt von: System32
    Erstellt am: 08.06.2005
    Bekanntheit: 61%  
    Bewertungen: 57 4

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    Kommentare (6)


    Niemand sagt "Pitsche", wenn schon dann Pitschn. Eine große Tasse mit Tee oder Kaffee. Auch als Jumbotasse bekannt.
    karlitos 27.08.2015


    Ich persönlich kenn's nicht, aber das muß nichts heißen...
    Firmian 27.08.2015


    eher: die Pitsch(e)n
    auf Slowenisch: Gremo na pijačo = Gemma was trinken!
    berberitze 27.08.2015


    Ein Blick in die Wikpedia ist zu empfehlen:
    "Eine Pitsche ist eine aus Zinn gefertigte Schraubflasche (Zinnpitsche). Der alte, aus dem tschechischen kommende Ausdruck „Pici“ für „Trinkgeschirr“ oder mittelhochdeutsch „Püteche“ für Bottich, ist die Bezeichnung für runde oder vier-, sechs-, bzw. achteckige Zinnflaschen mit einem Schraubverschluss und einem – vielfach – verzierten Tragbügel."
    source: Wikipedia, Artikel "Pitsche"

    (Angelegt wurde der Artikel von einem Österreicher mit sehr bekanntem Familiennamen, Dr.iur.Rainer Krafft-Ebing).

    Verblüffend ist das fast identische engl. Wort "pitcher", das ebenfalls ein größeres Gefäß, und zwar einen - allerdings irdenen - Krug bezeichnet, jedoch aus dem Französischen kommt - mittelfrz. pichier - und aufs latein. bicarium zurückgeht, das auch zu unserem 'Becher' geworden ist.
    Koschutnig 27.08.2015


    Ja und der Amper (Müleaumper - nicht zu verwechseln mit Milliampere!) kommt von der Amphore!
    Astra 01.09.2015


    War mir als Kind (1960er Jahre) zu Diensten, wenn ich zum nahegelegenen Kuhbauern ging, um 1 l Milch zu holen: "Mülipitschn".
    War wohl aus Aluminium, mit Aludeckel zum Draufstecken, für ca. 1 l Flüssigkeit, ihrem hohen Alter gemäß mit einigen sanften Beulen.
    Manu 07.09.2015



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    Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

    Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

    Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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