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beheben



abheben (Geld)


Wortart: Verb
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: stanton
Erstellt am: 06.04.2007
Bekanntheit: 73%  
Bewertungen: 3 1

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beheben
-1 

Kommentare (7)


eher umgekehrt:
De: beheben Ö: abheben
JoDo 06.04.2007


Beheben habe ich bisher ausschließlich in Österreich gehört - und eine Suche bei Google nach "Geld beheben" gibt unter den ersten paar Treffern etliche .at-Domains, einige .com/.net/.org/.info-Domains und nur eine einzige .de-Domain aus.
stanton 07.04.2007


glaube mir: mia dan Göd å-heem
behoben werden bei uns Schäden udergl.
JoDo 07.04.2007


Geld abheben mittels Fingerabdruck (pressetext austria)
Fingerprint für Bankomaten Chennai (pte/19.01.2007/13:50) - Geld abheben mittels Fingerprint-Check wird in Indien bald Realität. Die indische Regierung hat beschlossen, 15 biometrische Bankomaten in fünf Landesteilen aufzustellen. Statt der herkömmlichen Bedienung mit Plastikkarte und PIN-Code sollen Kunden allein über die Abgabe ihres Fingerabdrucks Geld abheben können. http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070119035&source=rss_0.91
JoDo 07.04.2007


Das Verb "(etwas) beheben" für gmd. Geld abheben oder etwas bei einem Büro abholen ist österreichisches Standarddeutsch. (VWB)

Das Verb "(etwas) beheben" für "einen Schaden reparieren" ist gemeindeutsch. (Duden)
Standard 24.05.2016


"beheben" für 'Geld abheben' ist hierzulande schon sehr alt. Hier ein Beispiel von 1834:
Sollte daher ein Dritter den Geldbetrag beheben wollen, so muß auf der Rückseite die Vollmacht oder Cession [...] von den hiernach dazu berechtigten Individuen mit Anführung des Namens und Charakters für denjenigen, der den Betrag beheben soll, ausgefertigt und der Empfang [...] bestätigt werden.
source: Handbuch aller bisher erschienenen, in Kraft und Wirksamkeit stehenden Gesetze, Normalien, Directiven und sonstigen Vorschriften, in Bezug auf Uniformirung, Adjustirung, Montur, Rüstung, Armatur, Munition, Pack-, Feld- und Spitals- Geräthe, dann Bettenfournituren der kais. königl. österreichischen Armee (1834)

Koschutnig 10.07.2016



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Option selbst mit zu machen. Momentan sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951. Unser "Österreichisches Volkswörterbuch" ist mit diesem "Österreichischen Wörterbuch" in keiner Weise verbunden und wir erheben auch keinen wissenschaftlichen Anspruch.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir weiter und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche zahlreiche regionale Dialektformen, hier besonders bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen unmittelbaren Niederschlag in der Schriftsprache.