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kletzeln



mit den Fingernägeln herumkratzen


Wortart: Verb
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.06.2005
Bekanntheit: 87%  
Bewertungen: 71 2

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


Aussprache:
gleedsln
JoDo 04.10.2006


In einem offiziellen ärztlichen Befund gelesen:
... handelt es sich um Talgzysten, die weder bedrückt noch bekletzelt werden sollten.
Brezi 10.06.2007


Weitere Beispiele:
*** Ein Etikett von wo runterkletzeln (es abzulösen versuchen). *** Markenkletzler = (abwertend) Philatelist (wegen des Herunterklezlns der Briefmarken). *** Tua net do umanandaglezln (fingere da nicht herum, lass es in RUhe).
Brezi 10.06.2007


Prüde? Appetitlicher Chat:
http://www.rb-ex.net/index.phptopic=1102.0?Lara:seids ihr kletzler? also ich kletzel immer. es ist irrsinnig schwer dies nicht zu tun, wenn irgendwo eine Schuppe oder eine Kruste oder irgendwas wegsteht...Salem: Ich sitz gerade da und kletzle an meinem Zeh herum, während ich den Beitrag lese.
Also: ja, ich muss immer herumkletzeln. Auch an anderen Leuten und an meinen Katzen
Litle MsEinstein: Also ich kletzel auch immer - wirklich IMMER, und meistens wird's nur durch meine Kletzlerei erst richtig schlimm. Und bei meinem Freund kletzel ich auch gleich unbewusst, wenn's was zum Kletzeln gibt Nox:wehe, irgendwer will an mir kletzeln.ich mag das absolut nicht (vo wem andren bekletzelt zu werden, nedamal vo meim Schatzal)
Koschutnig 19.01.2012



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist eine Sammlung von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch unterschiedliche zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.