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Matrone

die,

starke, selbstbewusste Frau


Wortart: Substantiv
Erstellt von: tvinz
Erstellt am: 13.01.2006
Bekanntheit: 50%  
Bewertungen: 2 1

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Kommentare (2)


Auch in D mit selbiger Bedeutung bekannt:
- http://mundmische.de/bedeutung/25209-Matrone" Matrone

Herrische, mütterliche Dame mit wenig Spaßfaktor. Meist von stattlicher Statur und eher altmodisch angehaucht. Ursprünglich war die Matrone eine Muttergottheit der Germanen und Kelten. Schon diese wurde als großes, rundes Mannweib dargestellt.

Ramona beim tratschen: "Dietlinde ist so ne richtige olle Matrone. Dabei is die erst 34 Jahre alt."Nepomukine (Berlin) vor 4 Jahren"Dass die Matrone als germanisch/keltische Muttergottheit genannt wird, sollte hier auf ostarrichi nicht zur Debatte stehen;-)
Compy 08.02.2014


Weg damit! Überhaupt nicht spez. österr.!
s.a. Compy!DWDS: "Matrone f. ‘würdige, gesetzte ältere Frau’, spätmhd. matrōne (um 1400), entlehnt aus lat. mātrōna ‘ehrbare, verheiratete Frau’, Ableitung von lat.māter ‘Mutter’"

• Karl May: „Die Liebe des Ulanen“ (1885) – 4x in Kapitel 3, Fortsetzung 47: http://gutenberg.spiegel.de/buch/2345/3
• Friedrich Gerstäcker: „Die Regulatoren in Arkansas“ (1845) - 9x in Kap. 33 „Der entlarvte Verbrecher“ http://gutenberg.spiegel.de/buch/1602/35
• Felix Dahn: „Julian der Abtrünnige“ (1893) - 4 x in Buch 1, Kap. 23 http://gutenberg.spiegel.de/buch/6336/24
• Ludwig Bechstein: „, Der Dunkelgraf“ (1854) - 5x in Kap. 4: „Drei Frauenherzen“ http://gutenberg.spiegel.de/buch/622/16

• Clemens Brentano: „Gockel, Hinkel und Gackeleia“ (1838)- http://gutenberg.spiegel.de/buch/359/34
Koschutnig 08.02.2014



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Option selbst mit zu machen. Momentan sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch viele zahlreiche regionale Dialektformen, hier besonders bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen unmittelbaren Niederschlag in der Schriftsprache.